„Mainland-Games“ im Juli mit der Pflicht zum Rock tragen
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chon jetzt macht Birgit Remmer von Paddy‘s Friday“ auf ein kulturelles und sportliches Ereignis im Rahmen des Rüsselsheimer Kultursommers aufmerksam.
Für 18. bis 20. Juli organisiert „Paddy´s Friday“ ein Celtic Festival, verbunden mit Highland Games.
Bei diesem Mehrkampf der schottischen Hochland-Clans, in seiner Rüsselsheimer Variante „Mainland Games“ genannt, messen sich die Athleten in Gewichthochwurf, Steinstoßen, Stammslalom, Fassrollen, Bogenschießen, Tauziehen und Baumstammwerfen.
Kleiderordnung bei den "Mainland Games"
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uch bei den Mainland Games müssen die Wettkämpfer eine Kleiderordnung beachten:
Das Tragen eines Kilts (Schottenrock) ist Pflicht.
Die Kulisse für die Schottenspiele in der Opelstadt bildet das Mainvorland zwischen Festung und Landungsplatz.
Wer mit seinem „Clan“ (eine Fünfer-Mannschaft) mitmachen möchte, kann sich per E-Mail (info[at]paddys-friday.de) informieren und anmelden.
Außer dem spektakulären Kräftemessen erwartet die Besucher viel Musik, gespielt von Folk-Bands, sowie irischer Tanz und ins Bild passende kulinarische Köstlichkeiten.
Quelle: Bericht auf Hochlandspiele.de - Highland Games Germany
Weitere Hinweise auch auf www.mainlandgames.de
Die Festung Rüsselsheim
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ie Festung Rüsselsheim geht in ihrem Ursprung auf eine 1399 erstmals urkundlich erwähntes festes Haus der Grafen von Katzenelnbogen zurück, die mit dieser Anlage ihre Position am Untermain festigen wollten.
Nach dem Aussterben der Katzenelnbogener im Mannesstamm brachten sich die Landgrafen von Hessen 1479 in den Besitz von Rüsselsheim.
Von diesem Zeitpunkt ab errichteten sie um die ehemalige Burg eine vierflügelige Festungsanlage mit Wällen, Gräben und fünf Bollwerken, die bis zum Schmalkaldischen Krieg 1546/47 vollendet war.
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n den Fehden und Kriegen des 16. und 17. Jahrhunderts spielte die Festung Rüsselsheim eine nicht unwesentliche Rolle im Defensionswerk des hessischen Territorialstaates.
Während des Schmalkaldischen Kriegs wurden von hier aus die militärischen Operationen des Heeres von Landgraf Philipp dem Großmütigen koordiniert.
Im Dreißigjährigen Krieg war Rüsselsheim Durchgangsstation zu der umkämpften Festung Mainz und fungierte als Pedant zu der neuerrichteten Gustavsburg.
Nach der Einnahme und der darauf erfolgten Sprengung durch französische Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 hatte die Festung Rüsselsheim ihre militärische Bedeutung verloren.
Über Jahrhunderte hin blieb die ruinöse Anlage ohne großen praktischen Nutzen.
Erst nach dem Erwerb der Gebäude durch die Stadt Rüsselsheim im Jahr 1954 wurde sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Heute haben in dieser in Hessen einmaligen historischen Festungsanlage das städtische Museum, das Stadtarchiv und der Heimatverein ihr Domizil.
Quelle: Presseamt der Stadt Rüsselsheim
Weitere Informationen auf www.mainlandgames.de